entdeckungen 

Samstag, 17.02.2007 - 14:11 Uhr

Bedrohte lexikalische Kostbarkeiten #3

Vom Aussterben bedrohte deutsche Sprachjuwelen, die zu Unrecht viel zu selten verwendet werden.

Heute:
hin|läng|lich [Adj. , o. Steig.; nur als Attr. und Adv.] ausreichend, genügend, genug; Syn. hinreichend; für einen ~en Vorrat sorgen; dafür ist h. gesorgt; es ist ja h. bekannt, dass  

In Aktion: Obwohl es hinlänglich bekannt ist, dass Rauchen der Gesundheit schadet, saugen und ziehen sich täglich Millionen von Menschen Richtung Lungenkrebs.

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Mittwoch, 14.02.2007 - 23:28 Uhr

Bedrohte lexikalische Kostbarkeiten #2

Vom Aussterben bedrohte deutsche Sprachjuwelen, die zu Unrecht viel zu selten verwendet werden.

Heute:
mit|un|ter [Adv. ] bisweilen, ab und zu 

In Aktion: Mitunter konnte sich Theobald die Frauen kaum noch vom Leibe halten.

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Samstag, 03.02.2007 - 11:56 Uhr

Bedrohte lexikalische Kostbarkeiten #1

Neue Rubrik: Herrliche deutsche Wörter, die zu Unrecht kaum noch verwendet werden.

Heute:
ge|flis|sent|lich [Adj. , o. Steig.; nur als Attr. und mit sein“] 1 [veraltet] freundlich; zur ~en Kenntnisnahme 2 absichtlich; jmdn. g. nicht beachten; jmdn. g. übersehen

In Aktion: Karl ignorierte geflissentlich das Warnschild vor der Baustelle und leistete kurz darauf den Kanalarbeitern Gesellschaft.

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Samstag, 23.12.2006 - 14:19 Uhr

Nur noch einmal schlafen!

Earlier this morning I surfed across the poem below, which somehow appeals to me and goes perfectly with the spirit of Christmas. That's why I'd like to share it with all the avid readers of this blog and wish each & everyone of you (and especially you) joyful Christmas holidays and a happy, healthy 2007!

By the way, if you're frantically searching for the the SDI Christmas Party clips, they're still here, but you could also have made use of your mouse wheel, for God's sake

Great Minds Think Alike
by William Michaelian

I saw a poet and a wise man
walking up the street,
the poet wore his dinner
and the wise man had bare feet.
Said the wise man to the poet
when each had looked my way,
What further proof is needed?
I’ve nothing left to say.
Then the poet nodded gravely
and the wise man wiped his brow,
as if their lives had meaning
and mine had none at all.

I saw a poor man and a rich man
walking up the street,
the poor man was unshaven
and the rich man was effete.
Said the rich man to the poor man
when each had looked my way,
What further proof is needed?
I’ve nothing left to say.
Then the poor man nodded gravely
and the rich man wiped his brow,
as if their lives had meaning
and mine had none at all.

I saw a Christian and a heathen
walking up the street,
the Christian clutched his wallet
and the heathen hated meat.
Said the heathen to the Christian
when each had looked my way,
What further proof is needed?
I’ve nothing left to say.
Then the Christian nodded gravely
and the heathen wiped his brow,
as if their lives had meaning
and mine had none at all.

I saw a blind man and a lame man
walking up the street,
the blind man bumped a lamp post
and the lame man cursed his feet.
Said the lame man to the blind man
when each had looked my way,
What further proof is needed?
I’ve nothing left to say.
Then the blind man nodded gravely
and the lame man wiped his brow,
as if their lives had meaning
and mine had none at all.

I saw a farmer and a sailor
walking up the street,
the farmer looked like lettuce
and the sailor smelled like peat.
Said the sailor to the farmer
when each had looked my way,
What further proof is needed?
I’ve nothing left to say.
Then the farmer nodded gravely
and the sailor wiped his brow,
as if their lives had meaning
and mine had none at all.

I saw a mother and a daughter
walking up the street,
the mother’s gait was soothing
and the daughter’s lips were sweet.
Said the daughter to the mother
when each had looked my way,
What further proof is needed?
I’ve nothing left to say.
Then the mother nodded gravely
and the daughter wiped her brow,
as if their lives had meaning
and mine had none at all.

I saw a thinker and a schemer
walking up the street,
the thinker was cartoonish
and the schemer was quite neat.
Said the schemer to the thinker
when each had looked my way,
What further proof is needed?
I’ve nothing left to say.
Then the thinker nodded gravely
and the schemer wiped his brow,
as if their lives had meaning
and mine had none at all.

I saw a halfwit and a donkey
walking up the street,
the halfwit ate spaghetti
and the donkey was discreet.
Said the donkey to the halfwit
when each had looked my way,
Much further proof is needed,
there’s so much more to say.
Then the halfwit nodded gravely
and the donkey wiped his brow,
as if my life had meaning
instead of none at all.


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Freitag, 15.09.2006 - 17:35 Uhr

Da kann Stefan Raab einpacken!

Herausragendes Talent und nicht nur schön anzuschauen!

World's Best Ukulele Player!

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Montag, 14.08.2006 - 15:47 Uhr

Faszination Inselkampf

Was bringt Tausende deutscher Schüler dazu, ungeduldig auf ihrem Sitz herumzurutschen und die Uhr nicht aus den Augen zu lassen? Ja wie kommt es, dass selbst Geschäftsleute Meetings vorzeitig verlassen, um „noch schnell was zu bauen“?

Die Antwort ist einfach und doch kompliziert. Inselkampf, ein Multiplayer-Online-Spiel, findet immer mehr Anhänger im deutschen Sprachraum. Die Regeln sind schnell erklärt: Jedem neuen User wird eine rudimentär bestückte Insel zugewiesen, die er so gut wie möglich ausbauen und verteidigen muss. Dazu gilt es, im Verlauf des Spiels eine mächtige Armee auszubilden und eine schlagkräftige Flotte aufzubauen, um weitere Inseln kolonisieren zu können. Ein handelsübliches Strategiespiel-Konzept also, das sich in dieser Form in dutzenden käuflich zu erwerbenden PC-Titeln (Age of Empires, Anno 1504 etc.) wieder findet.

Inselkampf Benutzeroberfläche

Nun muss man zu bedenken geben, dass die Benutzeroberfläche des Spiels kaum spartanischer ausfallen könnte, auf jegliche Grafik (eine Übersichtskarte ausgenommen) verzichtet wird und sich der gesamte Spielablauf in reinen Zahlen darstellt. So macht sich der Bau eines imposanten Kriegsschiffes nur durch einen ablaufenden Count-down bemerkbar. Eine neu ausgebildete Armeeeinheit stockt den angezeigten Wert um eine Einheit auf. Und ein Angriff auf eine benachbarte Insel wird lediglich mit einem Bericht quittiert, in dem etwaige Gewinne oder Verluste trocken aufgeführt sind. Dennoch findet dieses Spiel gerade unter den 12-18 Jährigen immer mehr Zuspruch, der Altersgruppe also, die sich sonst gegenseitig die virtuellen Köpfe in den vieldiskutierten Ego-Shootern mit Leidenschaft durchlöchert. Was macht also die wachsende Faszination des Inselkampfes aus?

Inselkampf Benutzeroberfläche

Zum einen ist es sicherlich der taktische Aspekt, auf den das Spiel (zwangsweise) reduziert ist: Möchte man sich auf den Ausbau einer Flotte und das Plündern der Nachbarinseln konzentrieren oder lieber zunächst eine ausreichende Rohstoffversorgung sicherstellen? Ist man ein offensiver Typ, der gerne ein Risiko eingeht und auch wenig aussichtsreiche Schlachten schlägt? Oder spielt man eher defensiv und stattet die eigene Insel mit hohen Mauern und Wachtürmen aus?

Andere Spieler wiederum – und da möchte ich mich nicht gänzlich ausnehmen – werden vom schnöden Mammon angetrieben. Inselkampf hat nämlich mittlerweile einen derartigen Stellenwert in der Online-Spielgemeinschaft eingenommen, dass die entstandenen Inseln nicht nur für den Besitzer rein ideellen Wert haben, sondern sich auch tatsächlich versilbern lassen: Eine aktuelle Suchanfrage beim Online-Auktionshaus eBay mit dem Stichwort „Inselkampf“ liefert 31 Treffer. Dabei gehen gut ausgebaute Inseln für bis zu 100 € über die virtuelle Ladentheke.

Nicht zuletzt spielt aber auch die Interaktion mit den Inselmitstreitern eine wichtige Rolle. Inselbesitzer schließen sich zu Allianzen zu sammeln, die wiederum Bündnisse mit anderen Allianzen eingehen. Bei Rohstoffmangel oder feindlichen Angriffen hilft man sich gegenseitig und schickt großzügig die ein oder andere Fuhre Gold bzw. Kriegsschiffe.

Die Anmeldung ist kostenlos. Worauf wartest du also noch? :-)

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Mittwoch, 07.06.2006 - 18:43 Uhr

Der Stoibär ist los!

Der Stoibär ist los!

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Samstag, 20.05.2006 - 00:41 Uhr

Einsteins Rätsel

Eben bin ich diesem weitverbreiteten Rätsel wieder einmal über den Weg gelaufen. Ob es nun wirklich von Einstein stammt, sei dahingestellt - knifflig ist es jedenfalls allemal.

Hier das Rätsel im Originalwortlaut:

Einstein verfasste dieses Rätsel im letzten Jahrhundert. Er behauptete, 98% der Weltbevölkerung sei nicht in der Lage, es zu lösen. Es gibt keinen Trick bei diesem Rätsel, nur pure Logik. Viel Spass beim Ausprobieren!

1. Es gibt 5 Häuser mit je einer anderen Farbe.
2. In jedem Haus wohnt eine Person einer anderen Nationalität.
3. Jeder Hausbewohner bevorzugt ein bestimmtes Getränk, raucht eine bestimmte Zigarettenmarke und hält ein bestimmtes Haustier.
4. Keine der 5 Personen trinkt das gleiche Getränk, raucht die gleiche Zigarettenmarke oder hält das gleiche Tier wie einer seiner Nachbarn.
Frage: Einer hat einen Fisch - WER?

Die Hinweise:
1. Der Brite lebt im roten Haus
2. Der Schwede hält einen Hund
3. Der Däne trinkt gerne Tee
4. Das grüne Haus steht links vom weißen Haus
5. Der Besitzer des grünen Hauses trinkt Kaffee
6. Die Person, die Pall Mall raucht, hält einen Vogel
7. Der Mann, der im mittleren Haus wohnt, trinkt Milch
8. Der Besitzer des gelben Hauses raucht Dunhill
9. Der Norweger wohnt im ersten Haus
10. Der Marlboro-Raucher wohnt neben dem, der eine Katze hält
11. Der Mann, der ein Pferd hält, wohnt neben dem, der Dunhill raucht
12. Der Winfield-Raucher trinkt gerne Bier
13. Der Norweger wohnt neben dem blauen Haus
14. Der Deutsche raucht Rothmanns
15. Der Marlboro-Raucher hat einen Nachbarn, der Wasser trinkt

Lösungsvorschläge einfach in die Kommentare eintragen... viel Erfolg!

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Mittwoch, 12.04.2006 - 19:53 Uhr

Unterschriften für einen guten Zweck!


Pro-Simpsons - Wir sagen NEIN zum absetzen der Simpsons!


Die Simpsons müssen bleiben!

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Mittwoch, 04.01.2006 - 13:47 Uhr

Samorost 2: Online-Adventure

Samorost 2

Ego-Shooter mit immer ausgefeilterer 3D-Grafik dominieren seit Jahren den Spielemarkt und haben klassische Jump 'n' Run und Adventure-Spiele fast völlig verdrängt. Wie schön, dass es noch einfallsreiche Entwickler wie amanitadesign gibt, die recht knifflige Aufgaben in wunderbar detaillierte und verspielte 2D-Grafik für nostalgische Spieler wie mich verpacken. Samorost 2, die Fortsetzung des ersten Teils, der sich in der Online-Welt auch schon größter Beliebtheit erfreute, schafft wieder ca. 30 min kostenlosen Rätselspaß und macht Lust auf Kapitel 2, für das man allerdings $9,95 löhnen müsste.

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